Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie - Die Kunst des "gelassenen Daseins" erlernen

„Achtsamkeit üben bedeutet, sich mit seinem eigenen Leben zu verbinden, präsent zu sein, wach und bewusst, in Kontakt mit dem Fluss des Lebens von einem Moment zum nächsten, und dies in einer nicht wertenden, uns und dem Leben gegenüber freundlichen Haltung", sagt Lindau Lehrhaupt.

Die Praxis der Achtsamkeit hat eine zweieinhalbtausendjährige Tradition und ist gleichzeitig hochmodern. Achtsamkeit ist eine bewusste, absichtslose, nicht-bewertende Haltung zum gegenwärtigen Geschehen. Regelmäßig angewandt befähigen die Übungen dazu, gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußeren Stressoren zu erkennen, bewusster in der Gegenwart zu leben, aus dem Autopiloten-Dasein auszusteigen, zur Ruhe zu kommen, die Aufmerksamkeit bewusst auf Wesentliches zu lenken, sowie andere wie auch uns selbst vorbehaltlos zu akzeptieren. Übungen der Achtsamkeit und Achtsamkeitstrainings finden ihren Einsatz im präventiven und therapeutischen Bereich, auch zur Unterstützung einer Psychotherapie.

Der Einsatz von achtsamkeits- und damit akzeptanzbasierten Übungen bei

  • Stresserkrankung und Burnout-Gefährdung
  • (schmerzhaften) organischen Erkrankungen
  • schwierigen Emotionen oder Kognitionen
  • psychosomatischen Störungen und
  • belastenden bis traumatischen Erfahrungen

hat sich sehr bewährt und deren Wirkung positiven Einfluss auf die psychische und körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden ist vielfach durch Forschungsergebnisse, die z.B. rund um das von Dr. Jon Babat-Zinn entwickelte MBSR Mindful Based Stress Reductiion Training belegt.


Elsa Gindler: Bewegen...Probieren...Erfahren...Still werden...

Ich arbeite bei Bedarf nach dem wahrnehmungs-, erfahrungs- und erlebnisorientierten Ansatz Elsa Gindlers
.
"Zur-Ruhe-Kommen ist Voraussetzung für Regeneration. Sich erholen ist Wieder-Weiter-Werden; die zusammengezogenen Gewebe gehen auf, werden besser ernährt, der ganze Organismus funktioniert freier. Zur Ruhe kommen bedeutet, dass unzweckmäßige Spannung abklingt. Das geschieht von selbst, wenn der Mensch es geschehen lässt, sich Zeit lässt dafür. So, wie Kreise auf der Wasseroberfläche verebben, wenn kein neuer Kiesel geworfen wird. Die Unruhe klingt dann ab, es wird stiller in ihm. Die Lebensfunktionen sind wieder ungestörter. Still sein, bei sich sein, also Bei-Sinnen-Sein, ist notwendig, um bereit zu werden, sich einer neuen Aufgabe zuzuwenden."

Quelle: Heinzrich Jakoby und Elsa Gindler Stifunng


Craniosacrale Entspannung - Den Atem des Lebens spüren

Die Craniosacrale Entspannung ist eine sehr behutsame, feinfühlige und ganzheitliche Körper- und Energiearbeit.
Sie ermöglicht die Lösung von körperlichen und emotionalen Spannungen und Einschränkungen, und dadurch ein bewusstes Fließenlassen und Integrieren von gebundenen Energien.

Sie beschäftigt sich mit dem Craniosacralen Rhythmus, dem Pulssystem der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, sowie den dazugehörigen membranösen und knöchernen Strukturen. Dieser Flüssigkeitsrhythmus ist unsere innere Heilungsquelle und nach den Worten seines Entdeckers Dr. W. Sutherland direkter Ausdruck des "Atems des Lebens".

Craniosacrale Entspannung dient der

  • Stressreduzierung
  • Lösung von Verspannungen und körperlichen Einschränkungen
  • Regulation der Körperfunktionen
  • Stärkung der Selbstheilungskräfte
  • Entspannung und Regeneration

Die Behandlerin lauscht respektvoll und aufmerksam mit »sehenden, fühlenden und denkenden Fingern« der Geschichte, die der Körper erzählt. Der Körper hat, während er sich in tiefer Entspannung befindet, die Möglichkeit, sich selbst zu regulieren, neu zu orientieren und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Ich darf Sie darauf hinweisen, dass meine Arbeit der Gesundheitsprävention, dem Wohlbefinden und der Entspannung dient und begleitend zu anderen therapeutischen Methoden eingesetzt wird. Sie ersetzt nicht die Diagnose und Therapie durch einen Arzt oder Heilpraktiker.

"Nichts macht uns mehr Mut, nichts gibt uns mehr Nähe,
und nichts hat einen stärkeren Zauber, als eine sanfte Berührung."
unbekannt