NLP, Neuro-Linguistische Prozessarbeit, wurde in den 70er Jahren von den beiden Wissenschaftlern Richard Bandler und John Grinder entwickelt. Sie fragten sich, was hervorragende Therapeuten tun, um erfolgreich zu sein und studierten die Vorgehensweisen und Kommunikationsstrukturen von Milton Erickson/Hypnotherapie, Virginia Satir/Systemische Familientherapie, Gregory Bateson/Systemische Therapie und Fritz Perls/Gestalttherapie. Aus ihren Erkenntnissen entwickelten sie NLP.

Neuro = Wahrnehmung über die Sinne
Linguistisches = Sprachlicher Austausch
Programmieren = Durchlaufen von Lernprozessen

NLP wird seit Jahrzehnten erfolgreich in Coaching, Therapie, Kommunikation, Pädagogik, Gesundheit und Management eingesetzt. Die Europäische Gesellschaft für Psychotherapie EAP hat die NLP Psychotherapie als gleichwertig zu den tiefenpsychologischen Verfahren, der Verhaltenstherapie und der systemischen Therapie anerkannt.

NLP bietet eine Schatzruhe an Formaten und Techniken, und kann eingesetzt werden, um Wahlmöglichkeiten zu schaffen, persönliches Wachstum und tiefgreifende Veränderungen zu initiieren. Es werden Wege aufgezeigt, die intensiven Kontakt zu eigenen Potentialen entstehen und persönliche Werte erkennen lassen. So können neue Perspektiven entdeckt, Ziele erreicht, Optimierung geschaffen sowie Wandlung und Heilung erlebt werden. Es führt dazu, seine eigene Wirklichkeit zu entdecken, um authentischer, bewusster und mit mehr Freude zu erleben und selbstbestimmter zu gestalten. NLP befähigt Menschen, destruktive Verhaltensweisen durch nützliche zu ersetzen, Beziehungen zu verstehen und bewusst zu verändern und zu verbessern.

Systemische Lösungen und Aufstellungsarbeit im Einzelsetting. Wenn private, berufliche oder gesundheitliche Probleme und Themen, mit denen Einzelne oder Paare zur Beratung kommen, nicht befriedigend gelöst werden können, gilt es, in die Arbeit systemische Gesichtspunkte mit einzubeziehen. Dabei wird das Phänomen des wissenden Feldes (Rupert Sheldrake) genützt. Mit dem Blick auf das System, in das wir eingebunden sind, kann der Hintergrund solcher und Verflechtungen beleuchtet, verstanden und geheilt werden. Mit Hilfe von Figuren oder Gegenständen stellen wir das jeweilige System, in dem wir stehen, so wie es individuell erlebt wird, auf.

Bei chronischen Problemen, die immer wiederkehrend bzw. unverändert auftreten, ist eine Problemaufstellung meist sehr schnell zielführend. Dabei werden das Problem, das Ziel (das man konkret erreichen möchte), die Hindernisse und Ressourcen aber auch der Gewinn (der sich ergibt, weil man das Problem noch nicht gelöst hat), sowie die zukünftige Aufgabe (wenn das Problem gelöst ist, was macht man dann?) dazu gestellt. Daraus kann ein wunderbares Lösungsbild für die Zukunft erarbeitet werden.

Für solche Aufstellungen eignet sich ein spezielles Format, das als „verdeckte Aufstellung“ bekannt ist. Dabei weiß erst einmal nur der Aufstellungsleiter, wen oder was ein Gegenstand vertritt. Die Aufstellung wird solange verdeckt geführt, bis die Dynamik erkennbar ist. Der Vorteil liegt darin, dass hier hinderndes Denken bzw. Beurteilen wegfällt. Das Erkannte und Erfühlte kann dann sehr leicht und höchst effizient mit den Methoden der Energetischen Psychologie zur Heilung gelangen.