Liebe InteressentInnen,

in der Entscheidungsphase, ob die Ausbildung HeilpraktikerIn Psychotherapie für Sie ein geeigneter Weg sein könnte und auch, ob Sie diese Ausbildung bei Campus Psychotherapie absolvieren wollen, gehen Ihnen sicherlich viele Fragen durch den Kopf. Die untenstehenden sind die häufigsten Fragen, die mir InteressentInnen stellen.

Während eines individuellen Kennenlerntermins kann ich sicherlich noch genauer auf Ihre ganz persönlichen Anliegen eingehen, doch mögen Ihnen meine Ausführungen Entscheidungs- und Klärungshilfe sein!

  • Was ist Inhalt der Heilpraktiker Psychotherapie Ausbildung? Der Vorbereitungskurs umfasst das gesamte prüfungsrelevante Wissen. Sie lernen die allgemeine und spezielle Psychopathologie, Anamnese und Befunderhebung, Klassifikation, Diagnostik und Differenzialdiagnostik nach ICD 10, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Therapeuieverfahren incl. Indikation/Kontraindikation, Psychopharmakologie, Fallanalysen, Psychische Notfallsituationen und Krisenintervention, Rechtliche Grundlagen und Standesethik. Das Curriculum finden Sie unter "Download".
  • Wie umfangreich ist der Stoff, den ich zu lernen habe? Der Stoff hat schon einen gewissen Umfang und das Jahr wird lernintensiv werden. Allerdings ist das Ziel wirklich lohnend. Die allermeisten TeilnehmerInnen sind zunehmend begeistert von den Inhalten und berichten häufig, dass dieses Lernen das erste Mal im Laufe Ihres Lebens Wissen betrifft, dass sie wirklich lernen wollen und sie deswegen hochmotiviert sind. Verschaffen Sie sich gerne in einschlägigen Lehrbüchern einen Überblick über den Stoff. Es hat sich gezeigt, dass der Zeitraum von einem Jahr bestens geeignet ist, diesen Stoff zu lernen und auch so zu verinnerlichen, dass er wiedergegeben werden kann. Wir alle haben einen ausgefüllten Alltag, Familie und Beruf. Die Zeitvorgaben sind so großzügig, dass Sie nicht in jedem Urlaub mit Lehrbuch sitzen müssen und auch mal Ihre Energie auf etwas aktuell Wichtiges ausrichten können, ohne wesentlich in Rückstand zu geraten. Und: Sie sollen mit Freude lernen und den Übergang in einen neuen Entwicklungsabschnitt in Ihrem Leben bewusst gehen können.
  • Wie sehen die Unterlagen, die ich bekomme, aus? Sie erhalten ein umfangreiches und gut strukturiertes Unterrichtsskript, das im Grunde alles Wissen für das Bestehen der schriftlichen und mündlichen Überprüfung enthält. In das Skript werden regelmäßig überarbeitet und die neuen Erkenntnisse aus jedem Überprüfungsdurchlauf mit eingearbeitet. Am Ende eines jeden Skriptes finden Sie eine Liste an Fragen über den jeweiligen Stoff mit Antwortauswahl zum Ankreuzen. Zusätzlich erhalten Sie Fragen zum Text, die sie schriftlich beantworten können und so auf vielen Ebenen lernen.
  • Welche Fachliteratur benötige ich? Sie erhalten eine Liste von guten, duch überschaubar wenigen Büchern. Dazu gehört ein psychiatrisches Lehrbuch, ein Lehrbuch für Heilpraktiker Psychotherapie, zwei Fragenbücher, die aktuelle ICD 10. Weitere Literaturvorschläge können Sie sich bei Bedarf beschaffen. Die Literaturliste finden Sie unter "Download".
  • Ich habe lange nicht mehr gelernt und habe Bedenken, ob ich das "in meinem Alter" schaffe. Dazu kann ich nur sagen: Mein ältester Teilnehmer war biser 63 Jahre alt und hat auf Anhieb die Überprüfung bestanden. Sein Lerntipp: Begeisterung und Motivation. Doch ernsthaft: Sicherlich ist "akademisches Lernen" bzw. wieder die Schulbank zu drücken für Viele erst einmal etwas Neues und erfahrungsfern. doch hat man nach den ersten Wochen seinen persönlichen Lernstil wieder gefunden oder neu entdeckt, ist es absolut machbar. Manchmal stehen Lernblockaden im Weg, doch diese können gelöst werden, vielleicht auch einmal in einem Einzelcoaching als Hilfe. Denn nicht alle haben die besten Erfahrungen und setzen sich unter Leistungsdruck, wo keiner ist. Darüber hinaus sprechen wir im Unterricht über nützlioche Lernstrategien.
  • Wie hoch sind die entstehenden Kosten für mich? Der Vorbereitungskurs liegt von den Kosten her bei 1680 €. Hinzu kommen Kosten für Fachliteratur von etwa 150 €. Haben Sie die schriftliche Überprüfung bestanden, so können Sie entscheiden, ob Sie an der Vorbereitung zur mündlichen Überprüfungsvorbereitung teilnehmen. Die Kosten belaufen sich auf 180 €. Die Prüfungsgebühr, die das Gesundheitsamt erhebt, beläuft sich auf ungefähr 500 € für beide Teile. Entscheiden Sie sich für eine methodenausbildung wie Hypnotherapie, EFT und/oder Gesprächspsychotherapie, so kommen diese Kosten hinzu.
  • Wie groß sind die Gruppen? Die Gruppengröße liegt in der Regel bei ca. 10 bis 14 TeilnehmerInnen. So habe wir für alle Ihre Fragen ausreichend Raum und Zeit.
  • Wie setzen sich die Gruppen zusammen? In der Regel sind etwa die Hälfte aller TeilnehmerInnen bereits therapeutische, pädagogische, pflegerische oder beratende oder als Coaches tätig, und/oder haben bereits eine psychotherapeutische Ausbildung absolviert. Manche möchten dieses Wissen auch einfach nur für sich lernen bzw. brauchen dieses als Hintergrundwissen. Die anderen TeilnehmerInnen kommen aus fachfernen Berufen und möchten eine neue Laufbahn einschlagen oder sich ein zweites Standbein aufbauen.
  • Wie viel Lernzeit sollte ich mir pro Woche einplanen? Das ist nicht ganz einfach zu beantworten, da dies von Ihrem Vorwissen abhängt. Eine Psychiatrieschwester muss sicherlich weniger Lernzeit aufwenden als eine Industriekauffrau, da sie täglich mit den Menschen und Diagnosen, die besprochen werden, in Berührung ist. Grob kann man sagen, dass etwa 4 bis 6 Stunden pro Woche realistisch sind.
  • Sie sprechen von Lerngruppen. Welche Vorteile bringen diese? Ich rate meinen TeilnehmerInnen, sich in regelmäßigen Abständen mit anderen Lernenden zu treffen, um den Stoff zu wiederholen und sich in einem neuen und ungewohnten Wortschatz auszudrücken. Solche Treffen sind für Viele hilfreich, da Sie auch Unterstützung und Netzwerk bieten. Allerdings bringen Lerngruppen aus meiner Sicht nur etwas, wenn alle einen etwa ähnlichen Stand haben und sich entsprechend auf ein vorher festgelegtes Thema vorbereiten. Es gibt auch Menschen, die viel besser für sich allein lernen. Da sollten Sie ganz auf sich selbst hören.
  • Was ist, wenn ich an einem Wochenende nicht teilnehmen kann? In jedem Halbjahr beginnt eine Heilpraktiker Psychotehrapie Ausbildung. Das heißt, dass in aller Regel ein Vorgänger- und ein Nachfolgekurs läuft, während Sie in Ausbildung sind. Ein fahlendes Wochenende können Sie daher in einem der laufenden Kurse problemlos nachholen. Sollten Sie schon zu Beginn Ihrer Ausbildung wissen, dass ein Kursteil nicht möglich ist, dann erhalten Sie sofort den Ersatztermin genannt. Auch Ihre jeweilige Lerngruppe kann Ihnen helfen, Verpasstes aufzuholen.
  • Wie lange führen Sie schon Heilpraktiker Psychotherapie Ausbildungen durch? Ich führe seit 2006 ohne Unterbrechung zweimal jährlich einen Vorbereitungskurs durch.
  • Wieso haben Sie einen so hohen Prüfungserfolg zu verzeichnen, während bei vielen anderen Einrichtungen die Durchfallquote viel höher liegt? Mir ist es sehr wichtig, Ihnen einen qualitativ sehr hochwertigen Unterricht zu bieten und verbürge mich für dessen Qualität. Der Erfolg kommt, denke ich aus meiner beinahe dreißigjährigen Erfahrung zum einen im therapeutischen Bereich, zum anderen bin ich seit fast 20 Jahren als Seminarleiterin und unterrichtend tätig. Ich habe neben dem Ausbildungsbetireb auch eine laufende Praxis, was bedeutet, dass die Fallbeispiele aus dem Leben gegriffen sind, und verfüge auch über eine entsprechende berufliche Psychiatrieerfahrung. In vielen anderen Einrichtungen haben Lehrkräfte oft nur einen Bruchteil der Lehr- und oft kaum Praxiserfahrung. Oft übernehmen viele verschiedene Lehrkräfte einen Teil des Unterrichts mit nicht immer guter Absprache. Ein weiterer Punkt, den ich für relevant halte: Es gibt in meinen Kursen kein rotierendes System. Das heißt, Sie sitzen mit Menschen im Kurs, mit denen Sie die gesamte Unterrichtszeit verbringen, die im allgemeinen über ähnliches Wissen wie Sie verfügen und auf einem ähnlichen Fragenniveau sind. Eine solche homogene Gruppe hat immer höhere Lernerfolge zu verzeichnen als rotierende Gruppen. Das Skript ist übersichtlich und so strukturiert, dass es umfassend genug ist, um Sachverhalte zu verstehen, und dabei gleichzeitig knapp genug gehalten, um den roten Faden sichtbar werden zu lassen. Bei Fragen finden Sie immer ein offenes Ohr, auch dann, wenn es einmal um ein persönliches Thema geht. So können Sie sich als Lernende immer gut begleitet fühlen.
  • Ich habe gehört, dass die mündliche Überprüfung nicht einfach ist. Stimmt das? Wenn ich jetzt einmal aus der Erfahrung mit dem Gesundheitsamt Augsburg Land und Augsburg Stadt spreche, bei denen die allermeisten der TeilnehmerInnen die Überprüfung ablegen werden, kann ich nur sagen: Die Prüfungskomissionen beider Ämter sind ausgesprochen wohlwollend, zugewandt, unterstützend und die Atmosphäre ist durchgängig entspannt. Natürlich müssen Sie Ihren Stoff beherrschen, das ist ganz klar. Glauben Sie keinesfalls irgendwelchen "Horroraussagen" z.B. aus dem Internet, sondern fragen Sie Personen, die eine direkte Erfahrung haben.
  • Sollte ich wider Erwarten dennoch die Überprüfung nicht bestehen, welche Hilfe habe ich im Anschluss? Da die Erfolgsquote durchgängig bei 90 % liegt, gehen wir erst einmal nicht davon aus. Doch sollten Sie tatsächlich wiederholen müssen, steht es Ihnen frei, bis zu Ihrem Folgetermin weiterhin die Ausbildung in einem anderen Kurs zu besuchen, sollten Sie das wünschen.
  • Welche realistischen Chancen habe ich, in diesem Berufsbild Fuß zu fassen? Mittlerweile gibt es viele Ausbildungsstätten und auch InteressentInnen für die Heilperlaubnis für Psychotherapie. Da stellt sich natürlich schon die Frage, ob es genügend Möglichkeit gibt, auch tatsächlich ein finanzielles Auskommen zu finden und eine Praxistätigkeit verwirklichen zu können. Zuerst einmal: Der Gesundheitsmarkt ist ein zunehmend wachsender Markt. Immer mehr Menschen gehen bewusst mit ihrer Gesundheit um, und sind unzufrieden mit den Leistungen, die ihnen die Krankenkassen bieten, besondern sim Bereich Psychotherapie. In den letzten Jahren haben alle gelernt, dass das Gesundheitssystem nicht mehr jede Leistung abdeckt individuelle Wünsche selbst beglichen werden müssen. Die einzigen bisher von der Kasse übernommenen Verfahren sind Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotehrapie und Verhaltenstherapie. Alle modernen und hocheffizienten kurrzzeittherapeutischen Verfahren werden nicht erstattet. Auch liegen die Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz bei ca. 4 bis 6 Monaten. Heute wollen KlientInnen schnelle Lösungen für aktuell anstehende Themen, und auch nicht diese langen Wartezeiten in Kauf nehmen. Daher sind alternative bzw. moderne Behandlungsverfahren beliebt. Das ist genau das Metier einer Heilpraxis für Psychoterapie, denn Sie sind anders als ärztliche oder psychologische PsychotherapeutInnen in der Wahl Ihrer Methoden frei. Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen übernehmen häufig ganz oder teilweise die Kosten für die Behandlung bei HeilpraktikerInnen für Psychotherapie. Was allerdings auch gesagt werden muss: Es kostet Mut und Vertrauen in sich selbst, sich der Herausforderung einer Selbständigkeit zu stellen. Es reicht nicht, eine Internetseite und ein Türschild zu erstellen. Gefragt ist wirklich, nach außen zu gehen und Profil zu zeigen, bis eines Tages der Fall eintritt, dass die meisten Ihrer KlientInnen auf Empfehlung kommen. Weil Sie gut arbeiten und Ihre Nische gefunden haben. Alle FreiberufleriInnen würden sagen, dass es sehr realistisch ist, etwa drei bis 5 Jahre einzurechnen, die es braucht, von der Freiberuflichkeit leben zu können. Deshalb starten die meisten HeilpraktikerInnen für Psychotherapie mit einer Teilzeitpraxis und bleiben noch einige Jahre im Brotberuf, meist mit reduzierter Stundenzahl, wozu ich auch rate. So haben Sie keinen Stress und Druck, und können mit Freude Aufbauarbeit leisten und in Ihre neue Tätigkeit hineinwachsen und >Ihre Ausbildung vervollständigen.
  • Was unterscheidet den Titel „Psychologische/r BeraterIn“ und „HeilpraktikerIn für Psychotherapie“? "Psychologische BeraterIn" ist eigentlich kein Berufstitel. "Berater" darf sich in Deutschland jeder nennen. Arbeiten Sie als "Psychologische BeraterIn", dürfen Sie gesunden Menschen mit Themen im "normalpsychologischen" Bereich, wie z.B. Konfliktthemen, begleiten und auf Lösungssuche gehen. Sicherlich ein schöner Arbeitsbereich. Sie betreiben dann ein Gewerbe und sind umsatzsteuerpflichtig. Aufpassen müssen Sie genau so wie Coaches auch, dass Sie nicht ganz schnell in den Bereich der heilkundlichen Tätigkeit rutschen, der Ihnen versagt ist. Als "HeilpraktikerIn für Psychotherapie" sind Sie Angehörige/r eines freien und zugleich eines Heilberufes. Sie können Menschen mit einschlägigen Bildern und Diagnosen behandeln. Ihre Tätigkeit ist umsatzsteuerfrei. Gleichzeitig können Sie dann auch im nichtheilkundlichen Bereich tätig sein. Für die Ausbildung zur psychologischen BeraterIn ist an meinem Institut die vollständige Kursteilnahme an der Vorbereitung zur heilkundlichen Kenntnisprüfung notwendig, gleichzeitig eine methodische Ausbildung. Die meisten Menschen, die sich zuerst überlegen, "nur die Beraterin machen zu wollen", entscheiden sich letztendlich dazu, an der Überprüfung teilzunehmen, da dies eindeutig ein wesentlich weiteres berufliches Feld eröffnet.
  • Könnten Sie etwas zu den Fachausbildungen an Ihrem Institut sagen? Ja, gerne. Ich biete neben der Heilprasktiker Psychotherapie Ausbildung ein qualitativ hochwertiges Spektrum an methodischen Ausbildungen an, die sich durch ihren kurzzeittherapeutischen Charakter, ihre "Sanftheit", Sicherheit, ihre Effizienz und zeitliche Überschaubarkeit bestens für den Einsatz in der heilkundliche Praxis eignen, auch deshalb, weil alle ein breites Behandlungsspektrum abdecken. So erhalten Sie die notwendigen Werkzeuge, die Sie sogleich umsetzen können. Dabei habe ich sowohl die BerufsstarterInnen im Auge, die sich erst ein Methodenrepertoire aufbauen möchten, als auch bereits anderweitig ausgebildete TherapeutInnen, die durch die Kombination ihres bereits erlernten Verfahrens mit einem der angebotenen Methoden effizienter arbeiten möchten. Es ist mit Blick auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt sehr ratsam, bereits über ein Verfahren zu verfügen, beziehungsweise eine Ausbildung in einer Methode bereits begonnen zu haben, denn es macht eine postitve Entscheidung für die Prüfer sehr viel leichter, wenn diese mit gutem Gewissen sagen können, dass die Voraussetzungen auf Seiten der PrüfungsteilnehmerInnen für eine verantwortliche heilkundlcihe Tätigkeit gegeben sind. Und diese sind erst dann gegeben, sofern Sie auch einen "Werkzeugkoffer" an der Hand haben, um auf die Themen und Bedürfnisse Ihrer KLientInnen entsprechend zu reagieren
  • Manche Institute bieten den Vorbereitungskurs in einem halben Jahr an, warum dauert die Vorbereitung bei Ihnen doppelt so lang? Ein halbes Jahr bietet aus meiner Sicht nicht die nötige Zeit, um das komplexe Wissen hinreichend zu verstehen, zu verinnerlichen und zu verankern. Da mein Anliegen ist, verantwortungsbewusste und hinreichend gut ausgebildete Menschen in einen Beruf zu entlassen, der einer der verantwortungsvollsten ist, die es gibt, verweigere ich mich dem Anliegen, "durch die Überprüfung zu schleusen" oder "einen Schein zu ermöglichen in der kürzest möglichen Zeit". Als bestausgebildete Vertreterin dieses Berufes möchte ich dazu beitragen, dass Sie Ihr Potential entfalten können, an sich selbst hohe "Qualitätsrichtlinien" anlegen und später gut ausgebildet, achtungsvoll und ohne persönliche Hybris Menschen bei der Klärung idn Lösung Ihre intimsten Themen zur Seite stehen.
  • Psychologische Psychotherapeuten haben eine lange Ausbildung. Wie kann es sein, dass ich als HeilpraktikerIn für Psychotherapie nach bestandener Überprüfung annähernd dasselbe behandeln kann? Psychologische PsychotherapeutInnen haben als Hintergrund ein fünfjähriges Studium und daraufgesetzt eine mindestens drei- bis fünfjährige psychotherapeutische Ausbildung. Das ist lang. Allerdings erhalten Sie mit bestandener Überprüfung lediglich die Heilerlaubnis. Das fachliche und methodische Lernen beginnt dann in der Regel erst, und endet nie.
  • Viele Fernlehrinstitute bieten auch diese Ausbildung an. Ist ein solcher Lehrgang zu empfehlen? Nein. Im späteren Beruf des/der HeilpraktikerIn für Psychotherapie arbeite ich direkt mit Menschen und mit deren sensibelsten Themen. Deshalb sind von mir als TherapeutIn hohe Fähigkeiten der Kommunikation und Reflexion gefordert. So etwas ist nicht durch ein reines "Papier"-Studium erreichbar und in meinen Augen nicht verantwortlich.
  • Es bieten einige Institute, die eine Hypnotherapie Ausbildung anbieten, zusätzlich die Heilpraktiker Psychotherapie Ausbildung in 7 Tagen im Block an, zu Dumpingpreisen. Was meinen Sie dazu? So eine Ausbildung, was immer Ihnen versprochen wird, kann kaum funktionieren. Sie brauchen etwa ein Jahr Zeit, um das Wissen zu lernen, und sollten dabei gut unterstützt sein. Ein einmaliger Ausbildungsblock ist daher nicht zu empfehlen. Die Vorbereitung auf die Heilpraktiker Psychotherapie Überprüfung ist keine "Nebenausbildung". Meistens werden Sie von diesen Instituten mit Ihrem weiteren Lernen allein gelassen. Sie haben keinen Ansprechpartner. Auch eine spezifische Prüfungsvorbereitung für die mündliche Prüfung gibt es nicht. Diese ist allerdings essentiell, denn jedes Amt prüft anders, mit anderen Schwerpunkten. Erfahrene Institute haben eine umfangreiche Erfahrung mit der mündlichen Prüfung vor Ort und verfügen über eine umfangreiche Protokollsammlung.