NLP & Systemisches Arbeiten ...


NLP - Neuro-Linguistische Prozessarbeit

NLP Neurolinguistisches Programmieren Timeline Praxis für Psychotherapie Inge Christine Schuler

Neuro = durch die Sinne wahrnehmen
Linguistisches = sich sprachlich austauschen
Programmieren = Lernprozesse durchlaufen

 

NLP, Neuro-Linguistische Prozessarbeit, wurde in den 70er Jahren von den beiden Wissenschaftlern Richard Bandler und John Grinder entwickelt. Sie fragten sich, was hervorragende Therapeuten tun, um erfolgreich zu sein und studierten die Vorgehensweisen und Kommunikationsstrukturen von Milton Erickson/Hypnotherapie, Virginia Satir/Systemische Familientherapie, Gregory Bateson/Systemische Therapie und Fritz Perls/Gestalttherapie. Aus ihren Erkenntnissen entwickelten sie NLP.

NLP wird seit Jahrzehnten erfolgreich in Coaching, Therapie, Kommunikation, Pädagogik, Gesundheit und Management eingesetzt. Die Europäische Gesellschaft für Psychotherapie EAP hat die NLP Psychotherapie als gleichwertig zu den tiefenpsychologischen Verfahren, der Verhaltenstherapie und der systemischen Therapie anerkannt.

NLP bietet eine Schatzruhe an Formaten und Techniken, und kann eingesetzt werden, um Wahlmöglichkeiten zu schaffen, persönliches Wachstum und tiefgreifende Veränderungen zu initiieren. Es werden Wege aufgezeigt, die intensiven Kontakt zu eigenen Potentialen entstehen und persönliche Werte erkennen lassen. So können neue Perspektiven entdeckt, Ziele erreicht, Optimierung geschaffen sowie Wandlung und Heilung erlebt werden. Es führt dazu, seine eigene Wirklichkeit zu entdecken, um authentischer, bewusster und mit mehr Freude zu erleben und selbstbestimmter zu gestalten. NLP befähigt Menschen, destruktive Verhaltensweisen durch nützliche zu ersetzen, Beziehungen zu verstehen und bewusst zu verändern und zu verbessern.

Systemische Lösungen - Aufstellungsarbeit im Einzelsetting

systemische Therapie Systembrett Aufstellungen Teilearbeit Inge Christine Schuler

Wenn private, berufliche oder gesundheitliche Probleme und Themen, mit denen Einzelne oder Paare zur Beratung kommen, nicht befriedigend gelöst werden können, gilt es, in die Arbeit systemische Gesichtspunkte mit einzubeziehen. Mit dem Blick auf das System, in das wir eingebunden sind, kann der Hintergrund solcher systemischen Verflechtungen beleuchtet, verstanden und geheilt werden. Mit Hilfe von Figuren oder Gegenständen stellen wir das jeweilige System, in dem wir stehen, so wie es individuell erlebt wird, auf.

 

Bei chronischen Problemen, die immer wiederkehrend bzw. unverändert auftreten, ist eine Problemaufstellung meist sehr schnell zielführend. Dabei werden das Problem, das Ziel (das man konkret erreichen möchte), die Hindernisse und Ressourcen aber auch der Gewinn (der sich ergibt, weil man das Problem noch nicht gelöst hat), sowie die zukünftige Aufgabe (wenn das Problem gelöst ist, was macht man dann?) dazu gestellt. Daraus kann ein wunderbares Lösungsbild für die Zukunft erarbeitet werden.

 

Auch sehr komplexe Situationen oder Beziehungen bekommen durch eine systemische Arbeit mit Bodenankern oder mit dem Systembrett eine – oft erstmals – sichtbare Struktur. Man tritt so gewissermaßen aus dem Kreis der eigenen Problematik heraus und kann dadurch die Situation mit Abstand betrachten, denn solange man sich mitten in der eigenen Problematik erlebt, drehen sich die Gedanken oft nur im Kreis, es scheint, als ob man nur auf der Stelle tritt, und oft ist eine mögliche Lösung noch nicht einmal erkennbar.

 

Durch die Distanz können mögliche Lösungen, Wahlmöglichkeiten, Zusammenhänge und Ressourcen entdeckt werden, die bis dahin noch gar nicht wahrgenommen werden können. Aus einer neuen Wahrnehmung und Empfindung heraus können sich neue Sichtweisen und Erkenntnisse ergeben und mögliche neue Lösungen gefunden werden.